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Halt! Gedanken über Haltlosigkeit und Haltung. PDF Drucken E-Mail

Rotraud A. Perner

 

Halt!
Gedanken über Haltlosigkeit und Haltung.


Viele Menschen streben nach Freiheit von Bindungen - einerseits um sich erwachsen fühlen zu können, andererseits um sich vom Kindheitsfrust abzugrenzen. Aber auch dazu orientieren sie sich an vorgegebenen Modellen - beispielsweise dem des "flexiblen Menschen"  (Richard Sennett) oder des Libertins  - aber diese nützen meist nur denjenigen, die damit Geld machen können.

Sich nicht an äußere Vorgaben zu "halt"en, sondern diesen Einhalt zu gebieten, kann unerwünschten Halteverlust bewirken: als quasi Strafe für eine unangepasste Haltung wird man nicht mehr "ausgehalten".

Haltung erfordert den Mut zum aufrechten Gang, was gleich bedeutend ist, mit sich zu exponieren. Damit wird man leicht zur Zielscheibe. Deswegen ducken sich ja auch viele - in Hinterhalte, hinter andere Menschen und Menschengruppen, hinter Institutionen.

Wie also Selbstverwirklichung und Schutzbedürfnisse in Einklang bringen?



 
Literatur:


Rotraud A. Perner, Die Überwindung der Ich-Sucht. Sozialkompetenz und Sal utogenese. Studienverlag 2009

Manfred Prisching, Das Selbst. Die Maske. Der Bluff.  MOlden,  Wien Graz Klagenfurt 2009

Richard Sennett, Der flexible Mensch. Die Kultur des neuen Kapitalismus. Berlin Verlag 1998

 
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