Rudolf Nagiller Das 10.000-Schritte-ProgrammAusführlicher Text im Buch „No Sports – Aus Liebe zur Bewegung“ von Rudolf Nagiller, Orac 2008 Regelmäßig Laufen, Walken, Gehen, Radeln, Schwimmen … vielen gelingt das, anderen aber doch nicht so recht. Obwohl viele Menschen wissen, dass sie sich mehr bewegen sollten, schaffen sie es nicht. Um dem abzuhelfen, entstehen gegenwärtig neue Konzepte. Eines ist das 10.000-Schritte-Programm. Grundidee: Um dem Körper die Bewegung zu gönnen, die er braucht, sollte jeder Mensch jeden Tag mindestens 10.000 Schritte zurücklegen, und zwar ganz gleich wo. Das kann zu Hause sein, bei der Arbeit, in der Freizeit oder auch ergänzend als Bewegungsprogramm; jeder Schritt zählt also. Durch unseren modernen Lebensstil kommen die meisten Menschen aber leider nur auf die Hälfte.
Das 10.000-Schritte-Programm zeigt Wege, wie man das ändern kann: in der Übergangszeit mit Hilfe eines Schrittzählers. Mit diesem stellt man zuerst einmal fest, wie viele Schritte man täglich zurücklegt. Wenn es 10.000 oder mehr sind: bestens! Wenn nicht, kommt die zweite Phase: Alltagsgewohnheiten werden nach Vermeidungshandlungen abgeklopft. Dazu gibt es Ideen, die ich dem kommunalen Aktivierungsprogramm ‚10.000 Stappen’ der der belgischen Stadt Gent entnommen habe. Nach einem Vierteljahr heißt es, Zwischenbilanz machen. Wenn man jetzt im Tagesdurchschnitt 10.000 Schritte erreicht: Gratulation. Wenn nicht, dann beginnt die dritte Phase: In den Alltag Ergänzungsprogramme einbauen, also zusätzliche Ausdauerbewegung; siehe erster Absatz. Und wenn die 10.000 Schritt dann wirklich zu einer neuen Lebensgewohnheit geworden sind: Bravo. Jetzt können Sie den Schrittzähler weiterschenken. Liebe Freunde, ich dachte mir, probieren wir’s heuer doch mal mit Gehen: mit zügigem Gehen am Morgen. Vielleicht können dann einige mehr dabei sein. Treffpunkt ab Dienstag um 7.00 beim Kulturhaus.
Ich werde zwei Schrittzähler mitbringen.
Natürlich werde ich niemand, der lieber läuft, daran hindern.
Das Angebot, heuer gemeinsam zu gehen, soll Sie nur daran erinnern, wie einfach Bewegung sein kann. Herzlichst Rudolf Nagiller
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